Wieder schafft das Herren 1 im allerletzten Spiel den Ligaerhalt in der 1. Liga!
Mit 27:20 schlagen die Füchse in einem sensationellen Match die Gäste Wacker Thun 2/Steffisburg und gewinnen damit dank dem besten Torverhältnis die Abstiegsrunde 1./2. Liga.
Die Ausgangslage vor dem alles entscheidenden letzten Spiel um den Verbleib in der 1. Liga präsentierte sich für die Füchse äusserst ungünstig. Nach der Niederlage im ersten Spiel der Abstiegsrunde gegen Dagmersellen, null Punkten und einem Torverhältnis von minus zwei konnten hingegen die Gäste von Thun/Steffisburg mit zwei Punkten und einem Torverhältnis von plus sechs anreisen. Weiter mussten die Fricker in den letzten Meisterschafts- und Barrage-Spielen eine Serie von fünf Niederlagen hinnehmen - was dem Selbstvertrauen auch nicht besonders förderlich war.
Nun hiess es für die Füchse also: mit mindestens fünf Toren gewinnen oder absteigen.
Dass die Fricker einen Plan hatten zeigte sich nach dem Anpfiff schnell. Mit einer aggressiven und konsequenten Abwehr nahmen sie den individuell starken Angreifern der Gäste schnell den Wind aus den Segeln. In der ersten Viertelstunde liessen sie nur drei Gegentore zu und konnten mit drei Toren Vorsprung mit 13:10 in die Pause. Und so keimten auch beim Publikum, dass das Heimteam lautstark unterstützte, erste leise Hoffnungen auf den Ligaerhalt auf.
Nach der Pause gings in ähnlichem Stil weiter. Angeführt von einem hervorragend aufgelegten Torhüter, der die Gäste mit sensationellen Paraden zur Verzweiflung brachte, bauten die Füchse ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Und in Minute 45 der Partie war es erstmals soweit, die Resultattafel zeigte einen Fünf-Tore-Vorsprung für das Heimteam an. Nun hiess es natürlich, den Fokus nicht zu verlieren und weiterzuarbeiten. Hinten leistetet die Abwehr weiter konsequent ihren Dienst. Die beiden ehemaligen Nationalliga-B-Spieler, die von den Gästen für letzten Spiele reaktiviert wurden und gegen Dagmersellen zusammen noch sechzehn Tore verbuchen konnten, kamen überhaupt nicht ins Spiel und erzielten im gesamten Match nur vier Tore. Sicher erwischten diese nicht den besten Tag – was aber natürlich auch auf die hervorragend agierende Fricker Abwehr und den Torhüter zurückzuführen war.
Und im Angriff blieb man hartnäckig aber auch geduldig. Weiterhin wurde regelmässig getroffen. Auch wenn die Chancenauswertung noch etwas besser hätte ausfallen können, liess man sich von Fehlversuchen im Abschluss nicht beirren und kompensierte das mit der hervorragenden Abwehrarbeit. Anhand der letzten Resultate war eigentlich anzunehmen, dass sich die Gäste vor allem im Angriff wieder steigern und den Rückstand verringern könnten. Sie blieben aber mit Einzelaktionen immer wieder im Abwehrverband der Füchse hängen und eine Reaktion oder sogar eine Wende blieb aus.
Erfolgsfaktor Konstanz
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Füchse war - in einem der besten Matches der Saison - die Konstanz über die ganze Spielzeit. Während in den letzten Matches ab und an mit Schwächephasen ein Vorsprung vergeben wurde oder man sich damit einen Rückstand einhandelte, blieb das in diesem Match aus. Über die ganze Spieldauer lies die Intensität und die Konzentration nicht nach. Und mit einem Vorsprung von sieben Toren brachten die Füchse den Match mit 27:20 nach Hause - und sicherten sich den Ligaerhalt.
Nach dem Abpfiff war der Jubel der Füchse grenzenlos, während die Gäste angesichts der guten Ausgangslage vor dem Match eine sehr bittere Niederlage hinnehmen mussten. Die Fricker hingegen konnten schon wie in den letzten beiden Saisons den Ligaerhalt im allerletzten Match der Saison sichern – und dürfen sich wieder auf die 1. Liga in der nächsten Saison freuen.
Herzliche Gratulation dem Team und dem ganzen Staff … und ein riesengrosses Dankeschön den zahlreichen Fans, welche die Fricker Sporthalle in ein Tollhaus verwandelt haben und die Füchse von den Rängen frenetisch unterstützten!










