Nach der erneuten Barrage Niederlage ist der Ligaerhalt nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen. Es gibt noch eine kleine Chance, wenn man die beiden anderen Verlierer der anderen Barragen schlägt.
Starker Beginn des Heimteams
Das Spiel begann intensiv, mit vier gelben Karten (jeweils zwei pro Team) innerhalb von nur 8 Minuten und der ersten Zeitstrafe nach 10 Minuten. Trotzdem gelang es den Frickern, eine kompakte Abwehr zu formieren und im Angriff konsequent Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Nach 15 Minuten führten die Füchse mit 5:3, obwohl sie zwei Siebenmeter vergeben hatten. Nichtsdestotrotz kontrollierten die Füchse das Spielgeschehen bis zu 25. Minute (9:8).
Herzogenbuchsee wurde stärker
Herzogenbuchsee kämpfte sich jedoch zurück und schaffte es, das Spiel in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit auszugleichen. Ein direkter Freistoss in letzter Sekunde traf jedoch Cédric Kleiner im Gesicht, was zu einer direkten roten Karte für Jan Tanner führte. Mit einem Unentschieden von 12:12 ging es in die Halbzeitpause.
Momentum auf Fricker Seite
Die Fricker nutzten das Momentum nach der roten Karte, um in der zweiten Halbzeit in Führung zu gehen. Trotzdem hätten sie ihre Führung ausbauen können, scheiterten jedoch in einigen guten Wurfsituationen. Die 40. Spielminute (17:16) war dann sicherlich mitentscheidend für die Niederlage. Sandro Lenzin erhielt die dritte Zweiminutenstrafe, welche nicht eindeutig war und sicherlich nicht jedes Schiedsrichterpaar so gedeutet hätte. Die Unparteiischen Meillier / Ali Souley deuteten dies als regelwidrig und zückten erneut die rote Karte. Bis zur 45. Minute lagen die Füchse mit 19:18 in Führung.
Spiel aus den Händen gegeben
Die Füchse erzielten fast 10 Minuten keinen Treffer mehr und die Gäste konnten Tor um Tor aufholen. Einmal mehr lag das Problem im Angriff, da man sich viele technische Fehler leistete. Da spielte es auch keine Rolle, als sich der Delegierte fälschlicherweise einmischte und eine glasklare Chance der Fricker verunmöglichte. Herzogenbuchsee führte nach 51 Minuten mit 19:22. Dieses Polster konnten die Gäste bis zum Schluss halten und gewannen das Spiel verdient mit 24:28.
Fazit
In diesen zwei Barrage Spielen war Herzogenbuchsee über die gesamten 120 Minuten gesehen die bessere Mannschaft und verdient somit auch die 1.Liga Zugehörigkeit. Die Fricker hingegen haben gezeigt, dass man weite Strecken mit dem Gegner mithalten kann, doch gibt es in jedem Spiel zu viele Aussetzer.
Ausblick
Die drei Barrage Verlierer Handball Wohlen, CS Chênois Genève Handball und die SG TSV Frick 1 treffen in einer Einfachrunde aufeinander, wobei der Sieger dieser 3er Gruppe noch Hoffnungen auf einen 1. Liga Platz haben kann, wenn der TSV Fortitudo Gossau von der NLB absteigt und somit die 1. Ligamannschaft von Gossau zwangsabsteigen muss. Die Spiele werden in Kürze angesetzt und für die Fricker heisst es nochmals alle Kräfte zu bündeln und nochmals 120 Minuten gegen den drohenden Abstieg zu kämpfen. Hopp Frick!










