Nach Auf und Abs in der Hauptrunde wollten die 1. Herrenmannschaft vom TSV Frick im neuen Jahr zu konstanteren Leistungen finden. Der Auftakt in die Rückrunde führte die Fricker am vergangenen Weekend an den Bodensee zum HC Romanshorn.
Der Start ins Spiel verschlafen die Fricker komplett. Nicht nur die Anzeigetafel in der Halle verweigerte ihren Dienst. Auch die Fricker Verteidigung war noch im Winterschlaf. Die Verteidigungsarbeit grenzte an Arbeitsverweigerung. Zu Zaghaft, zu wenig konsequent und zu langsam agierten man und liess den Gastgebern abermals zum Torerfolg kommen. Auch vorne wurde gesündigt. Viele Fehler sowie ungenutzte Chancen begleiteten das Fricker Angriffsspiel. So kam die Heimmannschaft aus Romanshorn immer wieder zum Gegenstoss und führten rasch mit 6:1. Während der ganzen 1. Halbzeit kommen die Fricker nicht auf Touren. Romanshorn ihrerseits traf praktisch bei jedem Angriff und so lautete das Pausenresultat 18:10.
Mit einer 2-Minuten-Strafe starteten die Fricker in die 2. Halbzeit. Und es waren erneut die Gastgeber welche das Score eröffneten. Romanshorn kassierten ihrerseits Strafen, wodurch die Fricker immer besser in der Verteidigung agieren konnten. Durch erfolgreiche Gegenangriffe konnte man langsam aber stetig den Rückstand verkürzen. Fehlerlos blieb man auch in dieser Phase nicht, doch mit einer soliden Defensive und verbessertem Angriff brachte man die Gastgeber in Verlegenheit. Das 20:18 in der 43. Spielminute liess nochmals Hoffnung aufkeimen. Doch plötzlich riss der Faden wieder, die Verteidigung funktionierte nicht mehr und im Angriff blieben zahlreiche Würfe ungenutzt. Erneut war Romanshorn eiskalt und konnten den Vorsprung ausbauen. Das Spiel war für Frick gelaufen. Das Endresultat von 32:23 spricht eine deutliche Sprache.
Frick hat sich unter Wert verkauft und konnte nur kurz ihr Potenzial zeigen. Nun geht es Schlag auf Schlag weiter. Nächsten Samstag gilt es eine Reaktion zu zeigen. Es geht erneut in die Ostschweiz nach Heiden zu BSG Vorderland. Die Fricker Handballer freuen sich auf zahlreiche mitreisende Zuschauer, noch hat es freie Plätze im Car!
Bericht: Christoph Rickenbach










