Die FU18 des TSV Frick traf am 2.4. zum Spiel gegen die SG Emmen/Malters in Frick an.
Das Hinspiel konnten die Füchse deutlich mit 8 Toren gewinnen und trotzdem erwarteten die Frickerinnen ein schwieriges Spiel. Die Abstiegsgruppe in der sich die Frickerinnen befinden ist auf den Plätzen 1 – 4 extrem ausgeglichen und jeder auf diesen 4 Plätzen ist in der Lage jedes andere Team zu schlagen.
Ein konzentriertes Spiel mit wenigen Fehlern, Geduld und Konsequenz im Angriff und eine kompromisslose Abwehr sollte den Erfolg bringen. Daneben bauten wir darauf, dass unsere Torfrau nochmals eine ähnlich gute Leistung abrufen können wird, wie im Spiel der FU16 früher an diesem Tag (und dies tat sie).
Die Frickerinnen legten beherzt los und lagen auch schon bald in Führung. Bis zur Pause konnte diese Führung auf 3 Tore ausgebaut werden. Was den Frickerinnen jedoch während des ganzen Spiels nicht gelang, war, den Vorsprung so zu vergrössern, dass beim Gegner der Glaube an den Erfolg hätte gebrochen werden können. Mehr als 4 Tore wurden es nie und so kamen die Innerschweizerinnen immer mal wieder heran. Dies unter anderem auch, weil die Frickerinnen eigene Überzahlsituationen nur sehr eingeschränkt zum Vorteil nutzen konnten, während die SG Emmen/Malters hier ziemlich konsequent war.
Kurz vor Schluss war es dann so weit, die SG Emmen/Malters glich zum 28:28 aus und die Matchuhr zeigte noch weniger als eine Minute zu spielen an. Mit dem Wut über eine gegen sie in den vorherigen Minuten ausgesprochene 2-Minuten-Strafe im Bauch, schnappte sich Fabienne den Ball, kurvte durch die gegnerische Verteidigung und versenkte das Spielgerät im Tor. 20 Sekunden vor Schluss führten damit die Füchse wieder mit einem Tor. 20 Sekunden reichen im Normalfall für einen weiteren Angriff, doch die Gegnerinnen agierten zu ungestüm und wurden vom Schiedsrichter beim Anspiel zurückgepfiffen, da sich mehrere Spielerinnen bereits in der Hälfte der Füchse aufhielten. So blieben den Gegnerinnen statt 20 nur 3 Sekunden. Zu wenig um nochmals gefährlich aufs Tor zu werfen.
Der Jubel war gross bei den Einheimischen und auch das Publikum war zufrieden. Wir durften wieder einmal einen Handball-Krimi erleben, eines der Spiele, welche wir so lieben. Gekämpft, zwischendurch gezweifelt nie aufgegeben und am Schluss gejubelt. So muss Handball sein.
Ein bisschen nervig sind in einer solchen Situation Rufe von der Tribüne, mit «gutgemeinten» aber auf Grund mangelnder Regelkenntnis völlig unbrauchbaren Tipps an die Einheimischen. Ein «Niederreissen» einer Gegnerin an der Mittellinie führt in den letzten 30 Sekunden automatisch zu einem Siebenmeterwurf. Vielleicht liest ja der betreffende Zuschauer auch diesen Bericht und lernt daraus.
TSV Frick : SG Emmen/Malters 29:28 (14:11)
Alessia (Tor), Ayla (2), Fabienne (6), Ilaria (4), Jasmin A. (3), Leoni (7), Lorena (3), Milena, Sina L. (1), Tabea (3)
Fehlend : Jasmin St. (verletzt), Sina E. (krank), Thalia (krank)










