Am Freitag vor den Sportferien schlossen die Fricker FU14 Juniorinnen die Hinrunde der Frühjahrsmeisterschaft mit einem Heimspiel gegen die SG Girlpower ab. Während der Gegner auf Grund der Grippewelle mit lediglich 7 Spielerinnen antreten musste, konnten die Füchse trotz Ferienbeginn auf eine gut gefüllte Bank zählen.
Nachdem die jungen Frickerinnen im Spiel zuvor das erste Mal in dieser Meisterschaftsphase als Verlierer vom Feld mussten, war die Rückkehr auf die Siegesstrasse das Ziel für dieses Spiel. Um dies zu bewerkstelligen, war eine gute Verteidigungsarbeit die Vorgabe. Nicht mehr als 22 oder 23 Tore wollte man den Gegnerinnen zugestehen, dies mit der Gewissheit, dass man selbst immer eine solche Anzahl Tore werfen kann. Zudem wollten die Frickerinnen aufs Tempo drücken um den Umstand auszunutzen, dass das gegnerische Team keine Wechselmöglichkeiten hatte.
Der Start ins Spiel gelang den Füchsen gut, schon früh lag man in Führung und musste nur einmal den Ausgleich durch die SG Girlpower hinnehmen. Nach 10 Minuten führten der TSV Frick mit vier Toren (8:4), kleiner wurde der Vorsprung nicht mehr. Die Verteidigung stand gut, die gegnerischen Scorer hatten die Frickerinnen im Griff und vorne trafen die «üblichen Verdächtigen». Auf Seite der Fricker kam Elisa in ihrem Gastspiel zum Einsatz, sie machte ihre Sache gut, setzte sich in der Verteidigung ebenfalls ein, was schlussendlich in einer 2-Minuten-Strafe endete. Bis zur Pause konnten die Füchse den Vorsprung auf 8 Tore erhöhen, es sprach wenig dafür, dass dieses Spiel verloren gehen könnte.
In der Pause wurde nochmals besprochen, dass man schneller spielen und in der Verteidigung das bisher gezeigte weiterführen möchte. Die ersten 8 Minuten der zweiten Halbzeit waren dann ein wenig überhastet. Aus den ersten sieben Angriffen resultierte kein Tor, dafür 5 technische Fehler. Das «schneller Spielen» artete in Pässe über das halbe Handballfeld aus, welche selten bis nie ihren Adressaten fanden. Grund genug ein Timeout zu nehmen um dies zu korrigieren. Die Korrekturen haben gefruchtet, denn in den restlichen 22 Minuten leisteten sich die Füchse nur noch 4 technische Fehler. Die Highlights der zweiten Halbzeit waren sicherlich die ersten «Karrieren-Tore» von Soe und Greta. Soe traf vom rechten Flügel, nachdem sie in der ersten Halbzeit von der gleichen Position super an den Kreis abgelaufen, den Ball erhalten und dann an der gegnerischen Torhüterin gescheitert war. Schon jene Aktion hätte ein Tor verdient gehabt, nachgeholt hat sie dies aus einer wesentlich schwierigeren Position. Greta traf vom linken Flügel doppelt, zuerst ein bisschen glücklich zwischen Torhüterbein und dem nahen Pfosten und dann souverän in die weite hohe Ecke. Leider war der zweite Treffer gleichzeitig das dreissigste Tor der Füchse … Greta wir freuen uns auf den Kuchen.
Das tolle an diesem Spiel war neben dem Resultat, dass alle Spielerinnen sich am Tore werfen versucht haben. Es haben nicht alle getroffen, aber es gibt auf Seiten der Frickerinnen keine, die man nicht decken muss, weil sie nicht versuchen wird ein Tor zu werfen. Gut gemacht Ladies.
Ach ja und die Vorgabe mit 22 oder 23 gegnerischen Toren wurde auch erfüllt.
Freitag, 7.2.2025 – Ebnet Frick
TSV Frick FU14 – SG Girlpower 36:21 (19:11)
Für Frick im Einsatz: Alessandra (5), Alia (T: 43%), Annina (6), Elisa, Federica (5), Greta (2), Lia (7), Lisa, Marlene (T 55%), Moira, Nina (3), Soe (1), Sophie (7)
Abwesend: Anisa, Chiara, Fabienne, Liv, Melisa, Xhezide










