Die konstante Inkonstanz

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    Vergangenen Donnerstag hat für unsere erste Damenmannschaft die Abstiegsrunde begonnen. Gegen Yellow Winterthur stand das erste von insgesamt zehn Spielen an. Der gewünschte Start ist leider missglückt. Die Frickerinnen haben die ersten Punkte abgeben müssen.

    Nach der Vorrunde wurden die Mannschaften der ersten Liga der Frauen in drei Gruppen aufgeteilt. In einer wird um den Aufstieg gekämpft, in den beiden anderen gegen den Abstieg. In der Gruppe der Frickerinnen wird im Frühling der Tabellenletzte direkt absteigen, die beiden Vorletzten gehen in die Abstiegsrunde. Das Ziel des Teams ist klar. Es will am Schluss Teil der oberen Hälfte des Tableaus sein.
    Mit Yellow Winterthur sind die Frickerinnen vertraut. Bereits in der Vorrunde hat man sich zweimal gekreuzt. Beide Partien konnten die Gegnerinnen knapp zu ihren Gunsten entscheiden. Frick versuchte am Donnerstag also, die Lehren aus den beiden Begegnungen umzusetzen. Man wusste, man muss nicht gewinnen, aber man kann.
    Unserer Mannschaft gelang der Start ins Spiel wie gewünscht. Man konnte im ersten Angriff durch einen Siebenmeter in Führung gehen. Die erste Halbzeit gestaltete sich durchzogen. Viele gute Aktionen im Angriff, bei welchen es im Abschluss teilweise an der Treffsicherheit mangelte. Und in der Verteidigung gab es neben ein paar Paraden der Torhüterin auch viele sehr präzise Würfe, die die Gegnerinnen gekonnt in den Ecken unseres Tores plazierten. So ging man mit einem Tor in Rücklage beim Stand von 11:10 in die Pause.
    In der zweiten Hälfte zeigte sich die Inkonstanz, für die die Mannschaft so bekannt ist. Wäre unser Team eine Achterbahn, wir wären mit Abstand die beste. Viel zu oft geraten wir in Rückstand, beginnen dann wunderbaren Handball zu zeigen, schliessen damit wieder auf und verlieren am Ende doch. Mit diesem Auf und Ab kämpft die Mannschaft schon länger und es gestaltet sich nicht einfach, etwas mehr Konstanz ins Spiel zu bringen. Wenn wir die Qualität unserer Aufholjagden nur während dem ganzen Spiel zeigen könnten!

    So endete die Partie mit 27:23 und Yellow Winterthur durfte sich die ersten Punkte gutschreiben lassen. Es gilt nun, aus diesem Spiel zu lernen und die Schlüsse bei der zweiten Begegnung anzuwenden. Vielleicht reicht es ja dann.
    Weit erfreulicher ist, dass Laura Deiss, welche am Donnerstag zum ersten Mal mit dem Damen 1 auf den Feld stand, ihr Debüt gleich mit einer Parade bei ihrer ersten Ballberührung feiern durfte.
    Am kommenden Sonntag, dem 29. Januar 2017, wird das Damen 1 auswärts um 17.30 Uhr ihre zweite Partie dieses Jahres bestreiten. Diesmal gegen den STV Willisau, welcher noch relativ unbekannt ist.


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