Nach einer klaren Führung zu Beginn, gaben die Fricker Handballerinnen das Spiel zum Schluss dennoch aus der Hand und verloren nach einem packenden Ende, knapp mit 22:21.
Am vergangenen Samstag waren die Frickerinnen zu Besuch beim Handball Brugg. Da die beiden Spiele bei den vergangenen Aufeinandertreffen jeweils ziemlich eng ausfielen, gingen die Füchsinnen fokussiert an die Sache heran. Frick startete furios in die Partie und ging mit 5:0 in Führung. Der gegnerische Trainer sah sich gezwungen, ein Time-Out zu nehmen. Dies zeigte seine sofortige Wirkung: Die Handballerinnen aus Brugg nutzten ihre Chancen und holten auf. Bei den Frickerinnen schlichen sich plötzliche viele technische Fehler ein und die Chancenauswertung vor dem Tor verschlechterte sich rasant. Daraus ging ein Unentschieden (11:11) zum Pausenpfiff hervor.
Die zahlreich angereisten Zuschauer aus Frick erhofften sich, dass die Frickerinnen in der zweiten Halbzeit wieder an die Leistung vom Anfang anknüpfen konnten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es fast danach aus, die Frickerinnen konnten immer wieder mit ein bis zwei Toren davonziehen. Doch mit der direkt roten Karte von Daniela Leimgruber und der daraus folgenden Zwei-Minutenstrafe, fielen die Frickerinnen in ein erneutes Loch. Gute Torchancen wurden vergeben und die Gegnerinnen zu leicht zum Schuss aufs Tor gelassen, sodass die Bruggerinnen den Anschluss wieder fanden. Eine Minute vor Schluss stand es 21:21. Nach einem Time-Out von Brugg bewiesen diese Nervenstärke und konnten das Spiel, dank einem schön herausgespielten Tor zum 22:21, für sich entscheiden.
Trotz der unglücklichen Niederlage müssen sich die Frickerinnen schnell aufraffen und auf das nächste wichtige Spiel gegen die starke BSC Wettingen/Siggenthal 1 fokussieren. Denn die junge Fricker Mannschaft hat das Potential mit einer guten Leistung, auch gegen diese starken Gegnerinnen zu gewinnen.











