Vergangenes Wochenende traten die Handballerinnen des TSV Frick gleich zweimal gegen die SG Aarburg/Oftringen/Rothrist an: Zum einen am Freitag im Regional-Cup gegen die zweite Damenmannschaft, zum anderen am Samstag in der laufenden Meisterschaft auf die erste Mannschaft.
Noch haben die Spielerinnen nicht ganz zurück in den Handballrhythmus gefunden. Beinahe hätten sie ohne ihre neuen Trikots spielen müssen, denn die sind zu Hause liegen geblieben. Der Cup hat zwar nicht die gleich hohe Priorität wie die Meisterschaft, auch mussten Kräfte für Samstag gespart werden, trotzdem wollte Frick zeigen, was man in der langen Vorbereitung gelernt hat, und es in die nächste Runde schaffen. Der Endstand von 14:25 täuscht: Die Frickerinnen waren längst nicht so überlegen wie das Resultat vermuten lässt. Während der ersten Hälfte des Spiels spielten sie schwach. Die Absprache in der Verteidigung war ungenügend oder fehlte gar und die Chancenauswertung liess auch zu wünschen übrig. In der zweiten Halbzeit steigerten sie sich, verteidigten besser und im Angriff wurde die Mannschaft mit schönen Toren belohnt. Somit baute Frick die Führung aus, gewann deutlich und steht mit dem Sieg in den Achtelfinals des Regionalcups.
Vom Schlusspfiff an ging es darum, so gut wie möglich zu regenerieren und Energie zu tanken, denn nur 23 Stunden später empfing Frick Aarburg/Oftringen/Rothrist 1 zu Hause. Die Frickerinnen nahmen sich vor, eine überzeugendere und konstantere Leistung abzuliefern und vor allem in der Verteidigung härter zuzugreifen. Das gelang ihnen. Sie zeigten von Anfang an die geforderte Aggressivität in der Verteidigung, blieben kompakt und sprachen sich gut ab. Somit gingen sie mit einem 5-Tore Vorsprung in die Pause. Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief jedoch dann sehr harzig. Die Frickerinnen haderten immer wieder im Abschluss. Es dauerte geschlagene dreizehn Minuten, bis sie das erste Tor erzielten. Doch dank einer guten Abwehrleistung konnte die Mannschaft den Vorsprung gegenüber dem Gegner aufrechterhalten. Die Fricker Handballerinnen dürfen mit einem verdienten 17:14 gegen Aarburg zufrieden sein.











