Ein Wochenende zum Vergessen? Ganz und gar nicht!

    TSVFrickHB1718 FU14web

    An diesem Wochenende stand für das FU14 Team das Cup-Halbfinal gegen die HSG Aargau Ost 1 sowie ein schweres Auswärtsspiel in Muotathal auf den Programm. Die Resultate beider Gegner im bisherigen Saisonverlauf liessen einiges über deren Stärke erahnen, erschwerend kam hinzu, dass die Frickerinnen weiterhin unter diversen Absenzen leiden mussten.

    Im Cup-Spiel wurden die Füchse zu Beginn überrollt und handelten sich bereits in den ersten 4 Minuten einen 1:5 Rückstand ein. Als die Frickerinnen dann auch endlich wach waren, pendelte sich das Resultat bei diesen 4 Toren ein und je länger die Halbzeit dauerte desto näher kamen die Frickerinnen wieder heran. Nach 17 Minuten beim Stande von 10:12 sah sich der Gegner genötigt ein Time-Out zu nehmen um den «Flow» der Füchse zu brechen. Dies gelang dem Heimteam leider ziemlich gut, zur Pause stand es 12:18. Verloren war noch nichts, Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die FU14 durchaus fähig ist, auch solche Rückstände zu drehen.
    Auf Seiten des Gegners kam nun der 2. Torhüter zum Einsatz, allerdings dauerte diese Phase nicht allzu lange, den die Frickerinnen kamen näher und näher. Bis auf 3 Tore kamen die Füchse nochmals heran, dann führte ein Rückwechsel auf der Torhüterposition beim Gegner und nachlassende Kräfte auf Seiten der Fricker dazu, dass die Gegner unaufhaltsam davonzogen. Am Schluss resultierte eine deutliche Niederlage von 30:41 und die Erkenntnis bei den Füchsen, dass die Frickerinnen in Vollbesetzung durchaus die Chance auf den Cupfinal gehabt hätten.

    Matchtelegramm:
    19.1.2018 – Wettingen, Tägerhard
    SG Aargau Ost - TSV Frick FU14 41:30 (18:12)
    Für den TSV Frick spielten (Tore):
    Anna Freiermuth, Ayla Romano, Fabienne Stäuble (18), Ilaria John (7), Jasmin Amsler, Kiara Lenzin (Tor), Lorena Quaresima (3), Milena Ruetsch (1), Sina Leimgruber, Tabea Joss, Zoe Fankhauser (1).


    Am Samstag führte uns die Reise ins Muotathal. Die Mädchen aus der Innerschweiz hatten die beiden ersten Meisterschaftsspiele klar für sich entschieden und dürften wohl der härteste Gegner in der Inter-Gruppe sein. Die Frickerinnen hatten mit einigen Blessuren vom Vortag zu kämpfen, so humpelte unsere Torhüterin mehr über das Feld als dass sie lief. Der Gegner aus Muotathal hatte zudem eine Spielerin in ihren Reihen, welche unsere Grösste um einen Kopf überragte und dies bereitete den Frickerinnen zu Beginn ein bisschen Sorge.

    Mit einer engen Deckung auf die beiden 2er starteten die Frickerinnen ins Spiel und dieses gestaltete sich sehr ausgeglichen. In der Mitte der ersten Halbzeit lagen die Füchse zwischenzeitlich mit 3 Toren vorne und boten den Innerschweizerinnen in jeder Hinsicht Paroli. Beim Stand von 18:19 zu unseren Gunsten pfiff der Schiedsrichter in die Pause. 40 Angriffe in der ersten Halbzeit zeugten von einem enormen Tempo im Spiel und dies machte sich auf Seiten der Frickerinnen bemerkbar. Wiederum standen auf unserer Seite nur 3 «gelernte» Rückraumspieler im Aufgebot und diese hatten zum Teil schon 60 Minuten vom Vorabend in den Knochen. Erschwerend kam hinzu, dass einige Gegnerinnen doch ziemlich kompromisslos zur Sache gingen und dies nicht konsequent unterbunden wurde.
    Auch die zweite Hälfte zeigte ein sehr ausgeglichenes Spiel, meist lagen die Frickerinnen um eine Länge vorne, allerdings schwanden die Kräfte je länger je mehr. 8 Minuten vor Schluss war es dann so weit, dass der Gastgeber die Führung erlangen konnten, die Frickerinnen konnte die 1 Tore Führung noch zwei Mal ausgleichen, aber nicht mehr vorbeiziehen. Zum Schluss resultierte eine 34:36 Niederlage, die zwar weh tut, aber auch motivieren sollte.

    Wieso soll diese Niederlage motivieren?
    • Wir haben gezeigt, dass wir mit dem wahrscheinlich stärksten Gegner mithalten können. Was dies für den weiteren Saisonverlauf heisst, kann sich jede Spielerin selbst ausrechnen.
    • Im Gegensatz zum Gegner, bei welchem 4 (kleinere) Spielerinnen nicht zum Einsatz kamen (kommen konnten) hat bei uns jede gespielt und jede eine gute Leistung gezeigt.
    • Nur schon eine vernünftige Penaltyverwertung hätte gereicht um das Spiel zu gewinnen.
    • Auch eine konsequentere Abwehrarbeit hätte uns den Sieg gebracht.
    • Wir wissen also, woran wir arbeiten müssen.
    • Ab nächster Woche sind wir wieder komplett.

    Wie war dies mit der grössten Spielerinn des Gegners? Nun…unsere Torfrau hat mehr Tore erzielt. Lorena begab sich bei 4 Penalties (schnell) humpelnd vom eigenen Tor zum gegnerischen und hat all ihre Versuche im ersten (oder zweiten) Versuch versenkt, um danach noch ein bisschen schneller humpelnd, wieder in den eigenen Kasten zurückzukehren. Die Deckung der Muotathalerin übernahm in der zweiten Hälfte unsere Kleinste und die hat sich da als Grosse gezeigt, da gab’s nicht viel zu holen für den Gegner.
    Wir freuen uns auf das Rückspiel – da ist mal wieder eine Rechnung offen und bisher haben wir jede beglichen.

    Matchtelegramm:
    20.1.2018 – Muotathal, MZH
    KTV Muotathal - TSV Frick FU14 36:34 (18:19)
    Für den TSV Frick spielten (Tore):
    Ayla Romano, Fabienne Stäuble (14), Ilaria John (6), Jasmin Amsler (1), Jasmin Stierli (4), Lorena Quaresima (Tor/4), Milena Ruetsch (4), Sina Leimgruber, Tabea Joss, Zoe Fankhauser (1).


    Unsere Sponsoren

    Der TSV Frick Handball engagiert sich sehr in der Nachwuchsarbeit und stellt neben einer Animations-Abteilung Mannschaften in allen Altersklassen. Als Sponsor steht Ihr Name stellvertretend für unsere Arbeit. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

    Newsletter

    Mehr erfahren vom TSV Frick Handball? Hier eintragen für den Newsletter des TSV Frick Handball.

    Suchen

    Folgen

    Hauptsponsoren

    AKB
    CSS
    Flexdress
    FrickDrive
    Häring
    helvetia
    Kempa
    stahlton
    Von Poll
    Waldmann
    © 2026 TSV Frick Handball