(af) Nach einer Spielzeit ohne U19-Mannschaft wurde diese Saison zusammen mit dem TV Möhlin ein neuer Anlauf gestartet. Dadurch hatte man keine genauen Vorstellungen, wie diese erste Saisonhälfte verlaufen würde. Trotzdem schöpfte die SG Fricktal ihre Möglichkeiten zumeist nicht aus.
Im Rahmen der Saisonvorbereitung nahm die SG Fricktal sowohl bei den Aktiven als auch bei den Junioren am Jump in Frick teil. Dazu kam noch ein weiteres Vorbereitungsturnier in Zürich. Hierbei stand die Mannschaftsfindung und nicht das Resultat im Vordergrund. Zudem war bereits im Juni als Standortbestimmung das Interquali-Turnier in Baden absolviert worden. Die Mannschaft und auch das Trainerduo Mourino/Schmid fühlten sich gut gewappnet für die erste Saisonhälfte, in der es galt, sich für die Meisterrunde zu qualifizieren, was ein ambitioniertes, jedoch nicht unerreichbares Ziel war.
Denkbar schlecht startete die Mannschaft dann in die Saison. Die erste klare Niederlage gegen den Gruppenfavoriten aus Emmen konnte man noch akzeptieren, da man auf einen übermächtigen Gegner getroffen war. Die nächsten beiden Niederlagen gegen SVL und Baden, direkte Konkurrenten, fielen leider in ähnlicher Höhe aus und so stand das Team nach drei Spielen immer noch ohne Punkte da. Der erste Auftritt in der heimischen Ebnet liess die Mannschaft etwas Hoffnung gewinnen. Zwar konnte man mit der Spielweise nicht zufrieden sein, aber man sah doch, das die Jungs das siegen noch nicht verlernt hatten.
Leider folgte nun eine einmonatige Matchpause, die den Wind wieder aus den Segeln nahm. Mit einer Siegesserie zum Ende der Hinrunde wäre die Qualifikation für die Meisterrunde noch möglich gewesen, jedoch folgte im nächsten Spiel der erneute Dämpfer und man verlor deutlich gegen den HC Berikon. Als nächstes folgte der wohl kämpferisch beste Auftritt der Füchse. In Würenlingen verlor man zwar mit zwei Toren, jedoch waren der Einsatz und der Kampfeswille vorbildlich gewesen.
Zum Abschluss folgte noch die Partie gegen die SG Muri/Wohlen, gegen die die Fricktaler bereits im Cup gescheitert waren. Diese Partie spiegelte die gesamte Hinrunde wider. Auf der einen Seite kann man mit jedem Gegner mithalten und auch das Spiel gestalten, auf der anderen Seite ist die einzige Konstante im Spiel der Füchse die Inkonstanz und die Undiszipliniertheit.
In der zweiten Saisonhälfte treffen die Fricktaler nun in der Promotion jeweils zweimal auf Suhrental, Würenlingen und Berikon. Mit etwas Disziplin und Seriosität sollte man jeden dieser Gegner schlagen können, aber genau diese Disziplin zu erreichen, ist die Herausforderung für die Mannschaft, denn das spielerische Potenzial besitzt sie auf jeden Fall.











