(as) Das letzte Muuuuh der Muniherde wurde anlässlich der 11. Aktionärsversammlung der Muni AG durch die anwesenden Aktionäre beschlossen. Dem Antrag zur Auflösung der AG durch den Verwaltungrat wurde entsprochen und die Muni AG aufgelöst.
Schon immer waren Handballer clevere Leute! Der TSV Frick organisierten das Kantonalschwingfest 1989 bei dem sich niemand fand, der den Stier "Mato" Sponsoren wollte. Kurzerhand wurde von den Handballsenioren 1988 eine Aktiengesellschaft gegründet, die Muni-AG. Ab diesem Zeitpunkt konnten alle männlichen Mitglieder des TSV Frick Handball ab Ihrem dreissigsten Lebensjahr Namensaktien (zu sFr. 50.-) der Muni-AG zeichnen.
Trotz allen finanziellen Querelen auf dem internationalen Finanzmärkten, Schweinegrippe, BSE, Vogelgrippe usw. konnte sich diese Aktie, bis heute, immer behaupten! Ein äusserst umsichtiger Verwaltungrat, in einer schlanken Organisation, handelte immer mit dem nötigen Geschick. So ging auch die UBS-Krise (Unfruchtbare Bullen Schweiz) unbeschadet an der Muni AG vorbei.
Trotzdem sah dich der Verwaltungrat, anlässlich der letzten Aktionärsversammlung, gezwungen der versammelten Herde die Auflösung der AG zu empfehlen. Der Nachwuchs fehlt! Die älteren Muni's sind je länger je mehr an Ihre Stallungen gebunden und es fehlt einfach der Nachwuchs an zeugungsfähigen Jungbullen.
Aufgrund dieser Sachlage beschlossen die anwesenden Aktionäre der Herde dem Antrag des Verwaltungsrates Folge zu leisten und lösten die Muni AG einstimmig auf.
Das verbleibende Aktienkapital wird zweckgebunden der Jugendförderung des TSV Frick Handball überwiesen. Ein letztes Muuuuh bekräftigte damit die Umsicht dieser AG ein weiteres Mal: Es wird in die Zukunft inverstiert!
Vielleicht entwächst der Jugend zu einerm späteren Zeitpunkt eine leistungsfähige Herde...
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